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06.11.2019

Azubi-Speeddating feiert Premiere am 14. November

Bielefeld. Bei einem Schnuppertag im HBZ Brackwede hat Daniel Heidemann festgestellt, dass ein Handwerksberuf genau das richtige für ihn ist. Mittlerweile absolviert er schon sein zweites Ausbildungsjahr als angehender Straßenbauer und ist hochzufrieden. „Ich könnte nicht den ganzen Tag im Büro arbeiten und ich sehe gerne, was ich getan habe“, erklärt der 18-Jährige.

Auf dem Foto: (von links) Alexander Kostka (Kreishandwerkerschaft Gütersloh), Auszubildende Sabrina Schustereit, Friderike Borchers (Handwerksbildungszentrum Brackwede), Auszubildender Daniel Heidemann, Claudia Hilse (Rege mbH), Klaus-Werner Schäfer Handwerksbildungszentrum, Jürgen Sautmann und Alexander Schenk (beide Kreishandwerkerschaft Bielefeld).

Nicht bei jedem Jugendlichen klappt die Sache mit der Berufswahl so gut. Und auch immer mehr Betriebe haben Probleme, Auszubildende zu finden. Ein Ausweg kann jetzt das erste Azubi-Speeddating der Kreishandwerkerschaften Bielefeld und Gütersloh sein. Am 14. November findet es in der Bar Max Raebel am Boulevard in Bielefeld statt. Von 14 bis 18 Uhr haben Suchende dann Gelegenheit, den genau richtigen Handwerksbetrieb für sich zu finden.

„Der Arbeitsmarkt ist generell schwierig geworden“, weiß Jürgen Sautmann, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bielefeld. „Viele wollen studieren und verkennen, dass es auch viele interessante Ausbildungen gibt.“ Etwa jeder Dritte breche sein Studium ab, weil er unzufrieden sei. „Dann ist es gut, frühzeitig zu wechseln.“  Claudia Hilse von der regionalen Personalentwicklungsgesellschaft in Bielefeld weiß, dass eine Ausbildung für viele genau richtig ist. „Wir haben vor einiger Zeit eine Umfrage durchgeführt und ein enorm hohes Selbstwertgefühl bei den Auszubildenden festgestellt“, sagt sie. 

Das Besondere am Azubi-Speeddating der Kreishandwerkerschaften ist nicht nur die Atmosphäre, wenn die Veranstaltung statt in einer Messehalle in einer stilvollen Bar stattfindet. Alleinstellungsmerkmal ist auch die Konzentration auf spezifische Handwerksberufe. Gute Auszubildende sind gefragt. Deshalb freuen sich die Betriebe aus Bielefeld und Gütersloh schon auf die potentiellen Kandidaten. „Bei uns in Gütersloh hat die Zahl der Auszubildenden in den vergangenen Jahren schon wieder zugenommen, aber der Bedarf der Betriebe ist noch größer“, sagt Alexander Kostka, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Gütersloh.
 

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